
Neurodermitis & Psoriasis
Unsere Haut ist unser größtes und schwerstes Organ. Sie stellt unsere äußere Schutzbarierre dar. Bei Neurodermitis und Psoriasis, der Schuppenflechte, ist diese äußere Schutzbarierre betroffen und noch so viel mehr. Es sind Erkrankungen, die den ganzen Körper und die Psyche betreffen. Bei beiden Erkrankungen handelt es sich um chronisch-entzündliche Erkankungen, die schubweise verlaufen. Bei Neurodermitis kommt es auf der Haut zu Ekzemen, die teilweise stark jucken können. Betroffene sehen sich häufig in einem Juck-Kratz-Juck-Zyklus "gefangen". Bei Psoriasis kommt es zu entzündlich-geröter Haut mit Schuppenbildung, häufig an den Streckseiten der Arme und Beine sowie im Rücken-/Kreuzbeinbereich.
Um die psychische und emotionale Bedeutung der Erkankung hervorzugeben, hier ein paar Redewendungen über die Haut in unserem
Sprachgebrauch:
Die Haut ist das Spiegelbild unserer Seele
Sich wohl in seiner Haut fühlen
Dünnhäutig sein
Etwas geht unter die Haut
Aus der Haut fahren
Mit heiler Haut davonkommen
Seine Haut retten
Der Blick auf Erkrankungen enthält naturheilkundliche Sichtweisen.

Neurodermitis
"Wenn die haut juckt".
Auch wenn der teils quälende Juckreiz und das Kratzen häufig im Vordergurnd stehen, ist Neurodermitis weitaus mehr als eine Hauterkrankung. Sie betrifft den ganzen Körper, aber auch die Psyche. Aus eigener Betroffenheit liegt mir Neurodermitis besonders am Herzen und ich begleite Sie oder Ihr Kind gerne.

Psoriasis
Psoriasis wird im Sprachgebraucht auch Schuppenflechte genannt. Bei der Psoriais kommt es zu einer überstürzten Zellteilung in der Basalzellschicht der Epidermis (Oberhaut). Die Haut ist typischwerweise entzündlich gerötet, mit silbrig-weiß glänzenden Schuppen. Zahlreiche Triggerfaktoren für die Psoriais sind bekannt.

Hier ein paar Fakten über unsere tolle Haut
Die Haut ist nicht nur unser größtes, sondern auch unser schwerstes Organ.
Die Haut verfügt über zahlreiche Sinneswahrnehmungen, wie Temperaturempfinden und Tastempfinden.
Die Haut besteht wiederum aus drei Schichten, der Epidermis (Oberhaut), der Lederhaut sowie der Subcutis (Unterhautfettgewebe).
Die Dicke der Haut kann ganz unterschiedlich sein, von wenigen Milimetern, z.B. an den Augenlidern, bis hin zu mehreren Centimetern, z.B. am Bauch.
Die Haut ist unsere wichtigste Schutzbarierre vor Krankheitserregern, Licht und UV-Strahlung, Flüssigkeitsverlust.
Sie speichert Fett, dient zur Polsterung und als Energiereserve.
Die Haut ist wesentlich an der Vitamin-D-Bildung beteilgt.
Über die Haut senden wir Duftstoffe aus, a la "Du duftest gut." (Man denke nur an den Duft von Babys) oder auch "Ich kann dich nicht riechen."
