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Aromatherapie

Die Aromatherapie ist viel mehr als nur Düfte. Sie umfasst den Einsatz von ätherischen Ölen und Hydrolaten in der Naturheilkunde. Begründer der Aromatherapie ist René-Maurice Gattefossé, der 1881 in Lyon (Frankfreich) geboren wurde. Es ist überliefert, dass er bei einem Laborunfall bei seiner Arbeit als Parfümeur eine Verbrennung erlitt, welcher er schließlich mit ätherischem Lavedelöl behandelte. Er schrieb zahlreiche Bücher. Sein bekanntestes Werk heißt "Aromatherapie". Nun war der Begriff und die Aromatherapie als Solches geboren. Auch heute noch ist in Frankreich die Aromatherapie stärker in der Medizin verwurzelt. 

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Äthersiche Öle werden in der Regel mittels Wasserdampfdestillation gewonnen. Dabei erhält man zwei Phasen: das äthersiche Öl sowie das Pflanzenwasser, das Hydrolat. Ätherische Öle sind dabei hochwirksame Konzentrate mit einer ganz komplexen Zusammensetzung an Hunderten Inhaltsstoffen. Der charakteristische Lavendelduft entsteht vorwiegend durch Linalool und Linalylacetat. Ätherische Öle werden mit sehr wenigen Ausnahmen verdünnt angewendet werden. Um 1 kg ätherisches Lavendelöl zu gewinnen, werden etwa 160-180 kg Lavendelblüten benötigt. Um hingegen 1 kg ätherisches Rosenöl zu erhalten, benötigt man etwa 5000 kg Rosenblüten, was auch den Preis erklärt. 

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In der Planze selbst haben ätherische Öle zahlreiche Funktionen: Anlockung von Bestäubern wie Insekten, z.B. bei Lavendel, Fraßschutz, z.B. bei Akazien vor Giraffen, Schutz und Bekämpfung von Pilzen & Viren, zum Beispiel bei Salbei und Rosmarin, Schutz vor Hitze, z.B. Eukalyptus, und und und... 

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Wir können den Duft von äthersichen Ölen über unseren Geruchssinn wahrnehmen. Die Wahrnehmung dieses Duftes gelangt ungefiltert in unser Gehirn und kann hier auf unser limbisches System wirken. Werden ätherische Öle äußerlich aufgetragen, so sind deren Inhattsstoffe nach 20-30 Minuten im Blut messbar. Wir alle kennen das vom Essen von Knoblauch. Nach kurzer Zeit ist der Duft über unser Ausscheidungsorgan Haut "riechbar". 

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Für ätherische Öle geben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, als Badezusatz, in der Duftlampe oder auf dem Duftstein, in Ölen oder in Salben/ Balsams. Hydrolate können auch wunderbar auf der Haut eingesetzt werden.

Auf Wunsch und nach Bedarf kann die Aromatherapie mit der Akupressur verknpüft werden, als Aromaakupressur. Ich berate Sie gerne. 

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Der Blick auf die Aromatherapie als Teil der Pflanzenheilkunde enthält naturheilkundliche Sichtweisen, die schulmedizinisch nicht unbedingt anerkannt sind.

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Ätherische Öle als Badezusatz

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Ätherische Öle in der Duftlampe

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Ätherische Öle in einer Salbe

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